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Aktionen

Projekt 2011: Kirchenbau in Rudny/Kasachstan

Erzbischof Tomash Peta und Bernhard Thoma In Astan

Wir möchten Sie auch in diesem Jahr wieder einladen mitzumachen und sich an der diesjährigen 5-Euro-Sterne Aktion zu beteiligen.
Der katholische Erzbischof Tomash Peta, Metropolit in Astana/Kasachstan hat uns um unsere Hilfe für die Renovierung einer Kapelle in Rudny, Gemeinde Kustanai gebeten. In Kustanai durften wir bereits im Oktober 1997 eine Kirche errichten. „Die Pfarrgemeinde von Rudny ist zwar klein, aber lebendig. Wir sind für jede Hilfe dankbar, damit aus der kleinen Kapelle eine richtige Kirche entstehen kann. Wir müssen Türen und Fenster renovieren, die Wände frisch verputzen und ein kleiner Glockenturm soll von weitem auf das Gotteshaus aufmerksam machen. In den nächsten Jahren ist auch der Bau einer größeren Kirche geplant. Aber es muss alles wachsen. Allen Spendern wünsche ich Gottes Segen, wir beten für Sie. (Kaplan Alexander Fix)

Die große 5-Euro-Sterne Weihnachtsaktion

Hubert Liebherr

1. Vorsitzende von Kirchen für den Osaten e.V.

"Helfen machst Spaß" Das ist das Motto der nun schon traditionellen Weihnachtsaktion 5-Euro-Sterne. Basteln oder stiften Sie einen Stern für Menschen in Osteuropa. Sie basteln einen Stern und/oder stiften fünf Euro dazu und Ihr Stern wird in einer Pfarrei in den Ländern Osteuropas, immer konkret für ein Projekt hell aufstrahlen.
Machen Sie mit, denn Ihr Stern zählt! Jeder Stern und jede Spende wird sachgerecht und projektbezogen verwendet. Machen Sie mit, denn helfen ist einfach und schenk doppelte Freude.

Mit Ihrer Hilfe geben Sie den Glauben ein Zuhause!

Die katholische Pfarrei bei einem Sommerfest

Kasachstan: Kirche kämpft für Religionsfreiheit

ASTANA, 8. Dezember 2010 (ZENIT.org).- Die katholische Ortskirche in Kasachstan, die dort eine kleine Minderheit darstellt, äußert die eigenen Wünsche im Hinblick auf den Besuch von Kardinal Tarcisio Bertone: man wünsche sich „gewisse Fortschritte" im Hinblick auf zwei grundlegende Fragen: „Zum einen die Genehmigung von Einreiserlaubnissen für ausländische Missionare und zum anderen den Abbau der Einschränkungen bei der Religionsfreiheit".
Dies bekräftigt der Franziskaner Missionar P. Guido Trezzani OFM im Gespräch mit dem Fidesdienst. Der italienische Missionar ist seit 15 Jahren in Kasachstan tätig ist und gründete dort ein Zentrum der Franziskaner für Waisen und Kinder mit einer Behinderung sowie Kindern aus Familien in Not in Talgar in der Nähe von Almaty.
Kardinal Bertone leitete die Delegation des Heiligen Stuhls beim Gipfel der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der am 2. und 3. Dezember in Astana tagte. Der Kardinal äußerte im Vorfeld seine Freude über die Einladung in ein Land „in dem es viele Möglichkeiten für ein fruchtbares und harmonisches religiöses Zusammenleben gibt."
Von den rund 15 Millionen Einwohnern des Landes sind die Mehrheit Muslime. Die orthodoxen Christen machen 13% der der Bevölkerung aus und die katholische Glaubensgemeinschaft hat rund 200.000 Mitglieder. Die Ortskirche widmet sich neben der Seelsorge vor allem dem sozialen Engagement. „Die katholische Glaubensgemeinschaft", so P. Trezzani hat in den vergangenen Monaten vor allem auf zwei Bereiche hingewiesen, die den Alltag der katholischen Gemeinde anbelangen: es gibt immer noch Schwierigkeiten bei der Ausstellung von Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Missionare; immer wieder müssen sie das Land verlassen und ein Visum für Tourismus beantragen, das nur für jeweils drei Monate ausgestellt wird, dies führt unweigerlich zu einer Instabilität bei der Seelsorgearbeit. Zudem wird die Religionsfreiheit eingeschränkt, was verständlich ist, wenn man bedenkt, dass der Staat vor allem die Verbreitung extremistischer Gruppen verhindern will, die in Zentralasien agieren. Doch auf diese Weise wird auch die Freiheit von religiösen Minderheiten, wie wir es sind beeinträchtigt, die eigentlich keine Gefahr darstellen".
„Die katholische Glaubensgemeinschaft erhält jedoch auch immer wieder Vertrauensbeweise seitens der zivilen Behörden", so der Missionar abschließend, „und dies ist für uns Anlass zu Hoffnung. Ein Beispiel dafür ist unsere Zentrum: heute sind es die staatlichen Hilfseinrichtungen, die Kinder mit einer Behinderung oder andere Kinder in Not zu uns schicken."

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