Unterstützung Sozialzentrum und Kapelle in Galati – Ostrumänien

In Galați funktioniert seit 2024 das Sozialzentrum „Brot des Heiligen Antonius“, das täglich 30 warme Mahlzeiten an Bedürftige über 65 verteilt und außerdem verschiedene Aktivitäten anbietet: Englischkurs, Informatikkurs, Handarbeitskreis und Gesundheitsberatung durch Ärzte. Im Jahr 2011 zählte die Bevölkerung in Galați 249.432 Einwohner, von denen 31.673 über 65 Jahre alt waren, 30.615 Rentner und 104 Sozialfälle. Es wird angenommen, dass sich die Zahl der Über-65-Jährigen bis 2060 auf 60 Prozent verdoppeln könnte, von 30 Prozent auf 60 Prozent.

Das Hauptziel des Sozialzentrums ist es, Bedürftige materiell und geistig zu unterstützen. Viele ältere Menschen leben allein und freuen sich auf eine warme Mahlzeit in vertrauter Umgebung mit Gesprächen und Austausch. Ein Teil der Kosten des Sozialzentrums wurde vergangenes Jahr vom Rathaus übernommen; ein weiterer Teil kam durch Spenden zusammen. Jetzt hat das Zentrum ein finanzielles Problem, da das Rathaus für das kommende Jahr keine Unterstützung mehr gewährt. Wegen einer Formalität, über die man vorher nichts wusste, wurde ein benötigtes Dokument bei Nachreichung nicht mehr angenommen.

Deshalb bitten wir um Ihre Hilfe – so viel Sie geben können – damit das Sozialzentrum weiterhin funktionieren kann. Wir suchen auch lokal Unterstützung und geben die Hoffnung nicht auf, dass dieses Projekt trotz aller Schwierigkeiten weiterleben wird. Das Hilfswerk Kirchen für den Osten hat uns 2024 tatkräftig unterstützt, besonders bei der Überwindung finanzieller Engpässe und beim Bau der Kapelle daneben, wofür wir Ihnen zutiefst dankbar sind.

Die Kosten für das Sozialzentrum belaufen sich pro Person und Monat auf ca. 45 Euro. Darin enthalten sind Nahrungsmittel, Strom, Wasser, Gas, Sanitätsmittel und Transportkosten des Sozialzentrums. Dies wird vor allem durch den großartigen ehrenamtlichen Einsatz der Helfer vor Ort erst möglich.
Helfen Sie mit – Vergelt’s Gott! Für jede Spende sind wir dankbar. Ihr P. Augustin Pfarrer von Galati

Feierliche Einweihung 2024
Am 23.06.2024 fand in Galati/Ostrumänien die feierliche Einweihung des Sozialzentrums und Kapelle mit einer großen Anzahl von Pilgern und Pfarrangehörigen statt. P. Cristian, der Ortspfarrer von Galati, mit dem ganzen Franziskanerkonvent und dessen Provinzial feierten mit den Pfarrangehörigen im Anschluss der Einweihung ein großes Fest. Bernhard Thoma und Georg Holzapfel von Kirchen für den Osten e.V. nahmen stellvertretend für alle Spender und Unterstützer an diesem Festakt teil.

Die große Gruppe der Roma in der Pfarrei hat jetzt ein neues Zuhause gefunden. Die Roma zählen in Rumänien zu den größten ethnischen Minderheiten. In der Zeit des Nationalsozialismus fand auch hier teilweise eine „ethnische Säuberung“ statt, von der vor allem die „Zigeuner“ betroffen waren. Der Alltag vieler ist von Hunger und anderen, sozialen Problemen geprägt. Das Sozialzentrum in Galati soll hier Anlaufstelle sein. Und die daneben entstanden Gedenkstätte ein Ort des Gebets und der Erinnerung an die Gestorbenen.
In dem neuen Sozialzentrum können arme und sozial schwache Menschen einmal am Tag eine warme Mahlzeit bekommen. Des Weiteren gibt es eine Arbeitsgruppe für traditionelle rumänische Handarbeit. Für die jungen Menschen wurden 10 Computerarbeitsplätze eingerichtet um denen eine Möglichkeit zu geben, die sonst keine Gelegenheit haben sich aktuell weiterzubilden. Am 2. Juni 1019 segnete Papst Franziskus anlässlich des Papstbesuches in Blaj/Rumänien 2019 den Grundstein für dieses Projekt.

Vergelt’s Gott für Ihre geleistete Unterstützung!

Im Namen der Bedürftigen unserer Pfarrei segne ich Sie und Ihre Familie und bedanke mich für jede kleine Unterstützung.
Herzlichen Dank und Gottes Segen für Ihre Hilfe!
Ihr Pater Cristian Dumae, Pfarrei Galati/Rumänien

Papst Franziskus segnet den Grundstein
Anlässlich des Papstbesuches in Rumänien 2019 wurde der Grundstein für dieses Projekt durch Papst Franziskus am. 2. Juni in Blaj gesegnet. Zwischenzeitlich wurde der Bauplatz für die Kirche von der Stadtverwaltung umgeplant um dort ein Freizeitzentrum zu errichten. Jetzt, nach zahlreichen Interventionen, ist der Kirche der Grund wieder zugesprochen worden. Mit Gottes Hilfe werden wir im Frühjahr mit dem Bau beginnen können. Der Krieg wütet aktuell in nicht weiter Entfernung und wir versorgen viele Flüchtlinge. Alles ist sehr teuer geworden. Als Franziskaner geben wir gerne das, was wir erhalten.

Eine Kirche an der Grenze zur Ukraine und Moldawien

Eine Kirche mit einem Sozialzentrum, hier direkt an der Grenze zur Ukraine und Moldawien wäre ein Zeichen der Hoffnung, vor allen für die Jugendlichen und Kinder .Im Rahmen unserer Gemeinde werden viele Aktionen mit ihnen veranstaltet, und eine Kirche mit Sozialzentrum könnte noch mehr Jugendliche anziehen.

Papst Franziskus segnet den Grundstein
Anlässlich des Papstbesuches in Rumänien 2019 wurde der Grundstein für dieses Projekt durch Papst Franziskus am. 2. Juni in Blaj gesegnet. Zwischenzeitlich wurde der Bauplatz für die Kirche von der Stadtverwaltung umgeplant um dort ein Freizeitzentrum zu errichten. Jetzt, nach zahlreichen Interventionen, ist der Kirche der Grund wieder zugesprochen worden. Mit Gottes Hilfe werden wir im Frühjahr mit dem Bau beginnen können. Der Krieg wütet aktuell in nicht weiter Entfernung und wir versorgen viele Flüchtlinge. Alles ist sehr teuer geworden. Als Franziskaner geben wir gerne das, was wir erhalten.

Eine Kirche an der Grenze zur Ukraine und Moldawien

Eine Kirche mit einem Sozialzentrum, hier direkt an der Grenze zur Ukraine und Moldawien wäre ein Zeichen der Hoffnung, vor allen für die Jugendlichen und Kinder .Im Rahmen unserer Gemeinde werden viele Aktionen mit ihnen veranstaltet, und eine Kirche mit Sozialzentrum könnte noch mehr Jugendliche anziehen.